Themenschwerpunkt: »Poetik der kleinen Form«
Inhaltsverzeichnis
Harald Gschwandtner, Norbert Christian Wolf: Einleitung
Dirk Gottsche: Realismus und Moderne in der Kleinen Prosa von Robert Musils Nachlaß zu Lebzeiten
Birgit Nübel: Vom Vogel zum Querschnitt – der Essay als kleine Form
Roland Innerhofer: Sichtbare und unsichtbare Bauten. Musils Architekturminiaturen als Paradigmen intermedialer Differenz
Barbara Neymeyr: Kulturkritik als »Gleichgewichtsstörung«. Subversive Strategien der »Unfreundlichen Betrachtungen« in Musils Nachlaß zu Lebzeiten (Triëdere – Der bedrohte Ödipus – Denkmale)
Tanja Kevic: Kurzprosa als geometrische Form: Inflation
Dominik Müller: Hundekatastrophe. Das Untypische an Robert Musils Feuilletontext Die Durstigen
Walter Fanta: Das textgenetische Dossier des Nachlaß zu Lebzeiten
Peter Utz: Schreib- und Liebesexperimente im Tageblatt. Zur Affinität von Brief und Feuilleton bei Marieluise Fleißer, Robert Walser und Robert Musil
Paul Keckeis: Zum »Lebensparallelismus« der kleinen Form. Feuilletonistische Produktivierungsstrategien bei Robert Walser (mit Blick auf Franz Kafka und Robert Musil)
Claudia Öhlschlager: Spielplatz, Festung, Insel. Randzonen der Geschichtsreflexion in Prosaminiaturen und Reisefeuilletons von Franz Hessel, Joseph Roth und Robert MusilAbhandlungen
Jan Knobloch: »Meister des innerlich schwebenden Lebens«. Essayismus bei Michel de Montaigne und Robert Musil
Archiv/Miszellen
Karl Corino: »Herr Musil wird niemals ein ordentlicher Ingenieur«. Die Verwirrungen des Zöglings Törleß als Produkt der Stuttgarter Langeweile
Harald Gschwandtner: Briefwechsel Robert Musil – Richard Schaukal (1925). Text und Kommentar, mit neuen Materialien zum »Fall Bettauer« und Schaukals Essay Das freie Wirken des Schriftstellers
Internationale Robert-Musil-Gesellschaft
Rosmarie Zeller: Nachruf auf Philippe Chardin (1948–2017)
Stefan Imhoof, DominikMuller: Die Musil-Gedenkstätte auf dem Genfer Ehrenfriedhof »Cimetière de Plainpalais«
Harald Gschwandtner: »war es dort in Abwesenheit der Kurgäste sehr schön«. Robert Musil in Bad Ischl
Rezensionen
Musil zum Vergnügen. Hg. v. Fred Lönker (Rosmarie Zeller)
Wolfgang Paterno: Faust und Geist (Anne Fleig)
Wolfgang Lukas, Michael Scheffel (Hg.): Textschicksale (Eva Höfflin-Grether)
Katharina Manojlovic, Kerstin Putz (Hg.): Im Rausch des Schreibens (Arno Rußegger)
Brett Martz, Todd Cesaratto (Hg.): Robert Musil’s Intellectual Affinities (Tobias Gnüchtel)
Philipp Alexander Ostrowicz: Schreibweisen der Unschärfe (David Wachter)
Robert M. Solis: Robert Musil in Polen (Ewa Wojno-Owczarska)
Johanna Bücker: Das Meer und der andere Zustand (David Wachter)
Anastasia Chournazidi: Literatur als Beobachtungssystem (Gunther Martens)
Leopold Federmair: Musils langer Schatten (Florens Schwarzwälder)
Tobias Gnüchtel: Narrative Argumentation (Olav Krämer)
Jürgen Kaizik: Musils Mörder (Harald Gschwandtner)
Niklaus Largier: Zeit der Möglichkeit (Mandy Dröscher-Teille)
Birgit Nübel, Norbert Christian Wolf (Hg.): Robert-Musil-Handbuch (Maren Lickhardt)
Rebekka Schnell: Natures mortes (Sabine Schneider)
Wilhelm Voßkamp: Emblematik der Zukunft (Clemens Peck)
David E.Wellbery: Das leiblich Imaginäre (Daniel Ehrmann)
Oliver Böni, Japhet Johnstone (Hg.): Crimes of Passion (Peter C. Pohl)
Alice Bolterauer: Zu den Dingen (Tobias Wilke)
Kyle Frackman: An Other Kind of Home (Wolfgang Müller-Funk)
Regina Schaunig: Robert Musils »Achillesroman« (Walter Fanta, Rosmarie Zeller)
Günther Fleck, Walter Feigl, Ursula Hamersky (Hg.): Robert Musil. Der Mann mit Eigenschaften (Helmut Kuzmics)
Massimo Salgaro (Hg.): Robert Musil in der Klagenfurter Ausgabe (Thorsten Ries)
Sophie Djigo: La Raison vivante (Rosmarie Zeller)
