Internationale Robert Musil Gesellschaft

Viel von sich selbst zu reden gilt als dumm. Dieses Verbot wird von der Menschheit auf eigentümliche Weise umgangen: durch den Dichter!“

Robert Musil 1935

Call for papers: Robert Musil und die bildende Kunst (Arbeitstitel)

hg. v. Artur R. Boelderl und Monika Leisch-Kiesl
(Linzer Beiträge zur Kunstwissenschaft und Philosophie, Bd. 18/19), Bielefeld: transcript
Verlag, Herbst 2026
Nach der im April 2024 durchgeführten Arbeitstagung „Hier ist es schön“: Robert Musil
und die Bildende Kunst, an der ein sehr breites Spektrum möglicher Fragestellungen
„interdiskursiver Vernetzungen zwischen Literatur und Bildender Kunst in Musils Werk in
historischer wie systematischer Perspektive“ ausgelotet wurde, intendiert die geplante
Publikation eine Vertiefung und Weiterführung des dort erzielten Ertrags in zweifacher
Hinsicht: eine weitere Fokussierung der Fragestellung sowie eine Erweiterung des Kreises
der Autor:innen.
Die Fokussierung erfolgt im Hinblick auf:
A) explizite Bezugnahmen Robert Musils auf – historische wie zeitgenössische –
künstlerische Positionen,
methodisch in Form eines wesentlich biografischen bzw. quellenkritischen Zugangs – an den dann auch weiterführende Reflexionen anschließen mögen;
B) künstlerische Positionen – von Zeitgenoss:innen Musils bis hin in die unmittelbare
Gegenwart – , die sich in expliziter oder impliziter Form mit Texten Robert Musils
auseinandersetz(t)en,
methodisch in einem breiteren Spektrum von kunstwissenschaftlichen Analysen und
ästhetischen Reflexionen – Werkkenntnis ist selbstverständlich auch hier v0rausgesetzt.
Dabei ist angedacht, neben dem Œuvre Robert Musils auch das Werk von Martha
Marcovaldi mit in den Blick zu nehmen. Nach der im April 2024 durchgeführten Arbeitstagung „Hier ist es schön“: Robert Musil
und die Bildende Kunst, an der ein sehr breites Spektrum möglicher Fragestellungen
„interdiskursiver Vernetzungen zwischen Literatur und Bildender Kunst in Musils Werk in
historischer wie systematischer Perspektive“ ausgelotet wurde, intendiert die geplante
Publikation eine Vertiefung und Weiterführung des dort erzielten Ertrags in zweifacher
Hinsicht: eine weitere Fokussierung der Fragestellung sowie eine Erweiterung des Kreises
der Autor:innen.
Die Fokussierung erfolgt im Hinblick auf:
A) explizite Bezugnahmen Robert Musils auf – historische wie zeitgenössische –
künstlerische Positionen,
methodisch in Form eines wesentlich biografischen bzw. quellenkritischen Zugangs – an
den dann auch weiterführende Reflexionen anschließen mögen;
B) künstlerische Positionen – von Zeitgenoss:innen Musils bis hin in die unmittelbare
Gegenwart – , die sich in expliziter oder impliziter Form mit Texten Robert Musils
auseinandersetz(t)en,
methodisch in einem breiteren Spektrum von kunstwissenschaftlichen Analysen und
ästhetischen Reflexionen – Werkkenntnis ist selbstverständlich auch hier v0rausgesetzt.
Dabei ist angedacht, neben dem Œuvre Robert Musils auch das Werk von Martha
Marcovaldi mit in den Blick zu nehmen.

Foto: Brüder Kohn KG (B. K. W. I.): Hagenbund, Zedlitzgasse 6, 1010 Wien (Online-Sammlung des Wien-Museums)