Internationale Robert Musil Gesellschaft

„Der Staat hat zur Kunst nur ein einziges Verhältnis zu haben: daß er Einrichtungen schafft, welche sie garantieren.“

Robert Musil 1921

Kürzlich erschienen: Musil-Forum 38

Am 4. Dezember ist Bd. 38 des Musil-Forums mit dem Schwerpunkt-Thema Musils Wien erschienen:

Musil-Forum. Studien zur Literatur der klassischen Moderne, Bd. 38.
Im Auftrag der Internationalen Robert-Musil-Gesellschaft herausgegeben von Norbert Christian Wolf und Rosmarie Zeller. 428 Seiten. Berlin: de Gruyter 2025.
Link zur Verlagsseite.

Im Fokus dieses Bandes steht die Bedeutung dieser Stadt und ihrer gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Entwicklungen für Musils Schaffen. Gefragt wird zudem nach Musils Sicht auf die modernen, urbanen Lebensverhältnisse, nach seinen Kommentaren zum Zeitgeschehen und zum Kulturbetrieb sowie nach seinen Beziehungen zu Weggefährten und Konkurrenten. Darüber hinaus analysiert dieser Band die Gestaltung von Raum- und Zeitstrukturen der Stadt im Mann ohne Eigenschaften und die Repräsentation Wiens in Musils nicht-fiktionalen Texten.

Die Beiträge zum Schwerpunktthema stammen von Andrea Albrecht, Artur R. Boelderl, Franziska Bomski, Konstanze Fliedl, Alexander Honold, Roland Innerhofer, Birgit Nübel, Oliver Pfohlmann, Sabine Schneider, Peter Sprengel, Gernot Waldner, Yvonne Wübben, Burkhardt Wolf, Norbert Christian Wolf und Rosmarie Zeller.

Neben einer Abhandlung zu Heinrich Manns Europa-Essays von Mandy Dröscher-Teille enthält der Band Rezensionen von Daniel Ehrmann, Florence Godeau, Kira Kaufmann, Aldo Venturelli, Monika Wulz und Rosmarie Zeller.

Das Foto zeigt die Rasumofskygasse im 3. Wiener Gemeindebezirk. Im Haus links wohnten Robert und Martha Musil. Rechts ist das Palais Rasumofsky zu sehen, in dem die Geologische Reichssanstalt untergebracht war.
Foto: Sperlings Postkartenverlag. Online-Sammlung des Wienmuseums, Inventarnummer 58891/619.