Internationale Robert Musil Gesellschaft

„Der Staat hat zur Kunst nur ein einziges Verhältnis zu haben: daß er Einrichtungen schafft, welche sie garantieren.“

Robert Musil 1921

Artur R. Boelderl: Musil, diskursweise. Wirklich mögliche Kontexte zum „Mann ohne Eigenschaften“ (= Musil-Studien, Bd. 49), Paderborn: Brill, Fink 2024.

Robert Musil ist „Diskurs-weise“: Er hat seine Diskurse im (literarischen) Griff. Folglich verspricht nur eine diesem Weisheitsmodus entsprechende Annäherung an sein Werk einen gewissen Erfolg, wie bescheiden dieser auch im konkreten Fall ausfallen mag – es verlangt eine „diskursweise“, das heißt „interdiskursive“ Methode. Denn nur wer auch selbst seine Diskurse geordnet hat, bekommt vielleicht auf die Reihe, worum es (bei) Musil – nicht nur, aber in erster Linie in seinem unvollendeten Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ – geht.

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