Internationale Robert Musil Gesellschaft

„Wir plärren für das Gefühl gegen den Intellekt und vergessen, daß Gefühl ohne diesen – abgesehen von Ausnahmefällen – eine Sache so dick wie ein Mops ist. Wir haben damit unsre Dichtkunst schon so weit ruiniert, daß man nach je zwei hintereinander gelesenen deutschen Romanen ein Integral auflösen muß, um abzumagern.“

Robert Musil 1912

Musil-Forum 1980/Bd. 1

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Inhalt

Ulrich Karthaus: Vorbemerkung (S. 1–2)

Robert Musil und die Tradition

(Vorträge, gehalten am Dritten Internationalen Robert-Musil-Kolloquium, Luxembourg, Juni 1979)

Hannah Hickmann: Der junge Musil und R. W. Emerson (S. 3–13)

Jean Gyory: Musil, Homo Austriacus (S. 14 – 24)

Paul Stefanek: Musils Posse „Vinzenz“ und die Tradition der Komödie (S. 25–42)

Gudrun B. Mauch: Die Tradition des Grotesken in Robert Musils „Nachlass zu Lebzeiten“ (S. 43–62)

Joseph P. Strelka: Der Nachglanz der Alten Monarchie bei Robert Musil (S. 62–78)

Adolf Frisé: Unvollendet – Unvollendbar? Überlegungen zum Torso des „Mann ohne Eigenschaften“ (S. 79–104)

Marie-Louise Roth: Robert Musil, Analyste de la Société (S. 105–114)

Ulrich Karthaus: War Musil Realist? (S. 115–127)

Rosmarie Zeller: Musils Auseinandersetzung mit der realistischen Schreibweise (S. 128–144)

Manfred Sera: Werde, der du bist! – Gnothi sauton: Die Darstellung der Selbsterfahrung in Robert Musils „Die Portugiesin“ (S. 145–156)

Monika Meister: Robert Musil als früher Kritiker der „Kulturindustrie“ (S. 157–170)

Register (S. 171–174)