Internationale Robert Musil Gesellschaft

„[…] in jedem Beruf, wenn man ihn nicht für Geld, sondern um der Liebe willen ausübt, kommt ein Augenblick, wo die ansteigenden Jahre ins Nichts zu führen scheinen.“

Robert Musil 1930

Musil-Forum 2017-2018

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Themenschwerpunkt: »Poetik der kleinen Form«

Inhaltsverzeichnis

Harald Gschwandtner, Norbert Christian Wolf: Einleitung

Dirk Gottsche: Realismus und Moderne in der Kleinen Prosa von Robert Musils Nachlaß zu Lebzeiten

Birgit Nübel: Vom Vogel zum Querschnitt – der Essay als kleine Form

Roland Innerhofer: Sichtbare und unsichtbare Bauten. Musils Architekturminiaturen als Paradigmen intermedialer Differenz

Barbara Neymeyr: Kulturkritik als »Gleichgewichtsstörung«. Subversive Strategien der »Unfreundlichen Betrachtungen« in Musils Nachlaß zu Lebzeiten (Triëdere – Der bedrohte Ödipus – Denkmale)

Tanja Kevic: Kurzprosa als geometrische Form: Inflation

Dominik Müller: Hundekatastrophe. Das Untypische an Robert Musils Feuilletontext Die Durstigen

Walter Fanta: Das textgenetische Dossier des Nachlaß zu Lebzeiten

Peter Utz: Schreib- und Liebesexperimente im Tageblatt. Zur Affinität von Brief und Feuilleton bei Marieluise Fleißer, Robert Walser und Robert Musil

Paul Keckeis: Zum »Lebensparallelismus« der kleinen Form. Feuilletonistische Produktivierungsstrategien bei Robert Walser (mit Blick auf Franz Kafka und Robert Musil)

Claudia Öhlschlager: Spielplatz, Festung, Insel. Randzonen der Geschichtsreflexion in Prosaminiaturen und Reisefeuilletons von Franz Hessel, Joseph Roth und Robert MusilAbhandlungen

Jan Knobloch: »Meister des innerlich schwebenden Lebens«. Essayismus bei Michel de Montaigne und Robert Musil

Archiv/Miszellen

Karl Corino: »Herr Musil wird niemals ein ordentlicher Ingenieur«. Die Verwirrungen des Zöglings Törleß als Produkt der Stuttgarter Langeweile

Harald Gschwandtner: Briefwechsel Robert Musil – Richard Schaukal (1925). Text und Kommentar, mit neuen Materialien zum »Fall Bettauer« und Schaukals Essay Das freie Wirken des Schriftstellers

Internationale Robert-Musil-Gesellschaft

Rosmarie Zeller: Nachruf auf Philippe Chardin (1948–2017)

Stefan Imhoof, DominikMuller: Die Musil-Gedenkstätte auf dem Genfer Ehrenfriedhof »Cimetière de Plainpalais«

Harald Gschwandtner: »war es dort in Abwesenheit der Kurgäste sehr schön«. Robert Musil in Bad Ischl

Rezensionen

Musil zum Vergnügen. Hg. v. Fred Lönker (Rosmarie Zeller)

Wolfgang Paterno: Faust und Geist (Anne Fleig)

Wolfgang Lukas, Michael Scheffel (Hg.): Textschicksale (Eva Höfflin-Grether)

Katharina Manojlovic, Kerstin Putz (Hg.): Im Rausch des Schreibens (Arno Rußegger)

Brett Martz, Todd Cesaratto (Hg.): Robert Musil’s Intellectual Affinities (Tobias Gnüchtel)

Philipp Alexander Ostrowicz: Schreibweisen der Unschärfe (David Wachter)

Robert M. Solis: Robert Musil in Polen (Ewa Wojno-Owczarska)

Johanna Bücker: Das Meer und der andere Zustand (David Wachter)

Anastasia Chournazidi: Literatur als Beobachtungssystem (Gunther Martens)

Leopold Federmair: Musils langer Schatten (Florens Schwarzwälder)

Tobias Gnüchtel: Narrative Argumentation (Olav Krämer)

Jürgen Kaizik: Musils Mörder (Harald Gschwandtner)

Niklaus Largier: Zeit der Möglichkeit (Mandy Dröscher-Teille)

Birgit Nübel, Norbert Christian Wolf (Hg.): Robert-Musil-Handbuch (Maren Lickhardt)

Rebekka Schnell: Natures mortes (Sabine Schneider)

Wilhelm Voßkamp: Emblematik der Zukunft (Clemens Peck)

David E.Wellbery: Das leiblich Imaginäre (Daniel Ehrmann)

Oliver Böni, Japhet Johnstone (Hg.): Crimes of Passion (Peter C. Pohl)

Alice Bolterauer: Zu den Dingen (Tobias Wilke)

Kyle Frackman: An Other Kind of Home (Wolfgang Müller-Funk)

Regina Schaunig: Robert Musils »Achillesroman« (Walter Fanta, Rosmarie Zeller)

Günther Fleck, Walter Feigl, Ursula Hamersky (Hg.): Robert Musil. Der Mann mit Eigenschaften (Helmut Kuzmics)

Massimo Salgaro (Hg.): Robert Musil in der Klagenfurter Ausgabe (Thorsten Ries)

Sophie Djigo: La Raison vivante (Rosmarie Zeller)