Internationale Robert Musil Gesellschaft

„Der Staat hat zur Kunst nur ein einziges Verhältnis zu haben: daß er Einrichtungen schafft, welche sie garantieren.“

Robert Musil 1921

Musil-Forum 1984

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Inhalt

Ernst Schönwiese 80 Jahre alt

Ernst Schönwiese: Träum nicht von einer Zukunft… (S. 7)

Tabula Gratulatoria (S. 8–9)

Geleitwort des Präsidenten der Universität des Saarlandes, Saarbrücken (S. 14)

Joseph P. Strelka: Geburtstagsgruß für Ernst Schönwiese (S. 15–18)

Marie-Louise Roth: Robert Musil und Ernst Schönwiese (S. 19–23)

Renate Schröder-Werle: Ernst Schönwieses „silberboot“ (S. 24–27)

Jürgen C. Thöming: Ansprache bei der Feier des P.E.N.-Clubs anlässlich des 80. Geburtstags Ernst Schönwieses im Palais Pálffy in Wien am 8. Jänner 1985 (S. 28–33)

Musil-Symposium Saarbrücken 1984

Begrüßungsansprachen

Prof. Dr. Marie-Louise Roth, Präsidentin der Internationalen Robert-Musil Gesellschaft (S. 35–39)

Prof. Dr. Wolfgang Knies: Minister des Saarlandes für Kultus, Bildung und Sport (S. 40–42)

Dekan Prof. Dr. Peter Robert Franke: Der Tod des Hans Hansen. Unbekanntes aus der Jugend Thomas Manns (statt einer Begrüßungsansprache), (S. 43–55)

Zu Musils Frühwerken

Michiko Mae: Die Verschränkung des Prinzips der Motivation und des Strukturprinzips der Vereinigung in den Bildern von Musils Novelle „Die Vollendung der Liebe“ (S. 57–68)

Jacqueline Magnou: „Schicksale sind vom Zentralen aus gestaltet“. „Die Vollendung der Liebe“ (S. 69–76)

Rosmarie Zeller: Musil interpretieren? Am Beispiel „Ein Soldat erzählt“ (S. 77–84)

Zum „Mann ohne Eigenschaften“

Gustav Beckers: Strategien dialektischen Humors in Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ (GW I, 33–34; 83; 54), (S. 86 – 91)

Henri Bellanger: Temps et activité dans „L’homme sans qualités“ (S. 92–98)

Jean-Pierre Cometti: Temps et narration. „Am Land kommen die Götter noch zu den Menschen“ (S. 99–104)

Karl Corino: „Zerstückt und durchdunkelt“. Der Sexualmörder Moosbrugger im „Mann ohne Eigenschaften“ und sein Modell (S. 105–119)

Peter Henninger: Verhaltene Phantasien. Robert Musils narrative Gedankenprosa (zu MoE I, Kapitel 114), (S. 120–131)

Anne Longuet-Marx: Les qualités sans homme (S. 132–137)

Matthias Luserke: Wirklichkeit und Möglichkeit. Robert Musil und Nicolai Hartmann (S. 138–141)

Martin Menges: Irritation und Attraktion. Überlegungen zur sprachlichen Gestaltung im 4. Kapitel des „Mann ohne Eigenschaften“ (S. 142–147)

Francesca Pennisi: Das „Erdensekretariat der Genauigkeit und Seele“: Ein Paradox als Synthese (S. 148–158)

Aldo Venturelli: Kunst und Wissenschaft in den Kapiteln 71 und 72 des „Mann ohne Eigenschaften“ (S. 159–169)

Relationen zu Werken anderer Schriftsteller

Heinz Müller-Dietz: Diktat, Diktatur und Geist. Anmerkungen zu Anmerkungen Robert Musils über Karl Kraus (S. 171–180)

Wolfgang Freese: Ansätze einer Hegel-Satire in Musils „Mann ohne Eigenschaften“ (S. 181–200)

Claudia Monti: Die Mach-Rezeption bei Hermann Bahr und Robert Musil (S. 201–213)

Zur Wirkungsgeschichte

Karl Dinklage: Höhepunkte der Wirkung Robert Musils (S. 215–219)

Zu einzelnen Theoremen

Hannah Hickman: Musil und die Frage der Intuition (S. 221–225)

Marina Foschi: „Für oder in etwas leben“? (S. 226–232)

Lalli Mannarini: Über den Essay. Analyse eines Fragments Musils (S. 233 – 237)

Walter H. Sokel: Robert Musils Kampf um die Mimesis. Zur Poetologie seiner Anfänge (S. 238–241)

Register (S. 242–245)