Musil-Forum 2013|2014 ▪ Band 33

soeben erschienen!

Musil-Forum 2010|2011 Band 31

Musil-Forum

Studien zur Literatur der klassischen Moderne

im Auftrag der Internationalen Robert-Musil-Gesellschaft herausgegeben von Norbert Christian Wolf und Rosmarie Zeller

Band 33 - 2013|2014

De Gruyter

 

Klaus Amann zum 65. Geburtstag

Redaktion: Harald Gschwandtner

 

INHALT

 

Editorial

Walter Fanta: Vorwort (S. 1–4)

 

Themenschwerpunkt: „Robert Musil und das literarische Leben seiner Zeit“:

Bernhard Metz: Über Robert Musils Bücher im Kontext zeitgenössischer Buchgestaltung (S. 5–58)

Walter Fanta: Das Geld, der Dichter, Der Mann ohne Eigenschaften und seine Verleger (S. 59–81)

Oliver Pfohlmann: „Glücklich und feldzugsplanend“? Robert Musil, die Neue Rundschau und die „Jüngste Generation“ (S. 82–100)


Harald Gschwandtner: Dienst und Autorschaft im Krieg. Robert Musil als Redakteur der Zeitschrift Heimat (S. 101–124)


Ulrich Boss: Ein Autor von ‚hypertropher Virilität‘. Geschlecht in der Musil-Rezeption der 1920er und 1930er Jahre (S. 125–141)


Nicole Streitler-Kastberger: Etho-Ästheten. Musil und einige Kritikerzeitgenossen (S. 142–161)


Christian van der Steeg: 50 Jahre Karl Kraus. Robert Musils Differenzierung Dichtung/Satire (S. 162–176)


Birgit Nübel: Die „Exterritorialität der Frau in der Männerwelt“: Robert Musils Briefe Susannens (S. 177–201)


Anne Fleig: Rasende Schnecke. Robert Musil, Der Querschnitt und das kulturelle Leben seiner Zeit (S. 202–217)


Rosmarie Zeller: „Musil […] ist hierzulande so gut wie unbekannt.“ Musil und die Schweizer Literaturszene der 1930er Jahre (S. 218–243)


Gregor Streim: „ob Exilant oder nicht“? Robert Musils ambivalentes Verhältnis zur literarischen Emigration (S. 244–259)

 

Abhandlungen:

Massimo Salgaro: Musils Modell-Leser (S. 260–278)

 

Internationale Robert-Musil-Gesellschaft:

Rosmarie Zeller: Nachruf auf Marie-Louise Roth (1926–2014) (S. 279–280)

 

Archiv/Miszellen:

Karl Corino: Nochmals zu: Törleß-Auflage hochgejubelt? Von Widersprüchen und Dunkelziffern (S. 281–282)

Annette Daigger, Isabelle Dalaudière: Ernest- und Marie-Louise-Roth-Schenkung an die Universität des Saarlandes. Ein Bericht (S. 283–289)

 

Rezensionen:

Bernhard Böschenstein: Die Sprengkraft der Miniatur. Zur Kurzprosa Robert Walsers, Kafkas, Musils, mit einer antithetischen Eröffnung zu Thomas Mann (Paul Keckeis, S. 290–292)

Ulrich Boss: Männlichkeit als Eigenschaft. Geschlechterkonstellationen in Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften (Florian Kappeler, S. 292–296)

Nicola Gess: Primitives Denken. Wilde, Kinder und Wahnsinnige in der literarischen Moderne: Müller, Musil, Benn, Benjamin (Sven Werkmeister, S. 297–302)

Nicola Gess (Hg.): Literarischer Primitivismus (Barbara Thums, S. 302–310)

Harald Gschwandtner: Ekstatisches Erleben. Neomystische Konstellationen bei Robert Musil (Uwe Spörl, S. 310–314)

Slawomir Leśniak: Die Entwicklung des Essays. Literarische Transformationen der mathematischen Funktionalität bei Rudolf Kassner, Walter Benjamin, Robert Musil und Vilém Flusser (Magdalena Bachmann, S. 314–317)

Inka Mülder-Bach: Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Ein Versuch über den Roman (Alexander Honold, S. 317–322)

Beate Sommerfeld: Zwischen Augenblicksnotat und Lebensbilanz. Die Tagebuchaufzeichnungen Hugo von Hofmannsthals, Robert Musils und Franz Kafkas (Arno Dusini, S. 322–324)

Josef Strutz: Vulkanische Menschen. Eine Einführung in Leben und Werk des österreichischen Romanciers Robert Musil (Hans-Georg Pott, S. 324–327)

Florence Vatan: Robert Musil. Le „virtuose de la distance“ (Rosmarie Zeller, S. 328–329)

David Wachter: Konstruktionen im Übergang. Krise und Utopie bei Musil, Kracauer und Benn (Claudia Öhlschläger u. Valentina Lehmann, S. 330–332)

Florentine Biere: Das andere Erzählen. Zur Poetik der Novelle 1800/1900 (Werner Michler, S. 333–336)

Arne Höcker: Epistemologie des Extremen. Lustmord in Kriminologie und Literatur um 1900 (Mark Ludwig, S. 336–340)

Clemens Peck: Im Labor der Utopie. Theodor Herzl und das „Altneuland“-Projekt (Alfred Bodenheimer, S. 340–341)

Christine Mondon: Écritures romanesques et philosophie: Hermann Broch, Hermann Hesse, Thomas Mann, Robert Musil (Florence Vatan, S. 342–344)

Peter C. Pohl: Konstruktive Melancholie. Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften und die Grenzen des modernen Geschlechterdiskurses (Ulrich Boss, S. 345–348)

Sabine Mainberger: Experiment Linie. Künste und ihre Wissenschaften um 1900 (Cornelia Ortlieb, S. 349–354)